Fotografien erzählen die Geschichte der Äußeren Neustadt – Besuchen Sie die Ausstellung!
Am 5. November 2025 eröffnet die Bibliothek Neustadt die Ausstellung „starkes VIERTEL“, die die Entwicklung der Äußeren Neustadt zeigt.

Fotografien erzählen die Geschichte der Äußeren Neustadt – Besuchen Sie die Ausstellung!
Bald ist es soweit! Die Eröffnung der Ausstellung „starkes VIERTEL“ in der Bibliothek Neustadt steht vor der Tür. Am Mittwoch, den 5. November 2025, um 19.30 Uhr, sind Kunst- und Geschichtsinteressierte eingeladen, die faszinierenden Fotografien von Günter und Christine Starke zu erleben. Die Eröffnung wird von der engagierten Stadträtin Ulla Wacker (Grüne) moderiert.
Die gezeigten Werke dokumentieren eindrucksvoll die Entwicklung der Äußeren Neustadt von den 1970er Jahren bis nach der Wende. Hierbei wird der dramatische Wandel eines Viertels sichtbar, das einst dem Verfall preisgegeben war. Während in den 1970er und 1980er Jahren Flächenabrisse drohten und marode Häuser das Bild prägten, zeigen die Fotografien auch die Kreativität und den unermüdlichen Durchhaltewillen der Bewohner. Diese Aufnahmen fangen nicht nur den Alltag der Menschen ein, sondern vermitteln auch ein Gefühl für die Gemeinschaft, die an Orten wie Hinterhöfen und Straßen entstanden ist.
Einblick in die Vergangenheit
Dass die Äußere Neustadt heute so lebendig ist, verdankt sie nicht zuletzt dem örtlichen Handel und Handwerk, die das Viertel mitgeprägt haben. In der Fotografien der Starke-Geschwister spiegelt sich die Entwicklung einer Nachbarschaft wider, die einst von schwierigen Wohnbedingungen geprägt war. Die Ausstellung zeigt, wie sich aus der Not heraus Orte des Zusammenhalts etablierten, die bis heute einen besonderen Charakter haben.
Die Ausstellung ist vom 3. November 2025 bis 4. Januar 2026 in der Bibliothek Neustadt, Königsbrücker Straße 26, zu sehen. Der Eintritt ist frei, was die Möglichkeit bietet, die Werke zukünftiger Generationen von Fotografen zu schätzen.
Die Künstler
Ein paar Worte zu den Künstlern selbst: Günter Starke, geboren 1944 in Arnsdorf, fotografiert seit 1978 die Äußere Neustadt und ist seit 1984 freischaffend tätig. Er ist Mitglied im Dresdner Künstlerbund und engagiert im Fotoforum Dresden. Seine Schwester, Christine Starke, kam 1951 in Dresden zur Welt, absolvierte ein Studium an der TH Karl-Marx-Stadt und wurde 1982 zur Fotografin ausgebildet, bevor sie seit 1985 freischaffend arbeitet.
Die Verantwortung der Künstler, Erinnerungen an vergangene Epochen durch ihre Kunst festzuhalten, ist nicht zu unterschätzen. Der Begriff „Kunst“ selbst, abgeleitet aus dem Mittelniederdeutschen „kunst“, bedeutet mehr als nur das Festhalten von Momenten; er umfasst Wissen, Fähigkeit und Geschick, was in der Arbeit der Starke-Geschwister wohl unausweichlich zum Ausdruck kommt. Dass Kunst immer ein Spiegel der Gesellschaft ist, belegen auch die verschiedenen Kognate des Begriffs in anderen Sprachen, die seiner universellen Bedeutung Rechnung tragen.
Freuen Sie sich auf eine Ausstellung, die nicht nur die Vergangenheit beleuchtet, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Identität der Äußeren Neustadt leistet. Besuchen Sie die Eröffnung und lassen Sie sich von der Kunst und der Geschichte inspirieren!