Sportanlage Cotta: Bäume pflanzen und Platz für die Zukunft schaffen!

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Am 11.11.2025 erneuert der Postsportverein Dresden e.V. in Cotta sein Spielfeld und fördert gleichzeitig Umwelt- und Biodiversitätsprojekte.

Am 11.11.2025 erneuert der Postsportverein Dresden e.V. in Cotta sein Spielfeld und fördert gleichzeitig Umwelt- und Biodiversitätsprojekte.
Am 11.11.2025 erneuert der Postsportverein Dresden e.V. in Cotta sein Spielfeld und fördert gleichzeitig Umwelt- und Biodiversitätsprojekte.

Sportanlage Cotta: Bäume pflanzen und Platz für die Zukunft schaffen!

Auf der Sportanlage Hebbelstraße in Dresden tut sich was: Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch, Jugendleiter Denis Kruppa und Roberto Bäcker haben heute eine Vielzahl von Obstbäumen gepflanzt. Ein schöner Schritt in Richtung einer naturnahen Sportstätte, die nicht nur über neue Trainingsbedingungen, sondern auch über frische Luft und grüne Steine nachdenkt. Die Initiative bezieht sich nicht nur auf den Sport, sondern auch auf die heimische Natur.

Mit dem Ziel, sowohl für Sportler als auch für Tiere und Pflanzen ein ansprechendes Umfeld zu schaffen, wird das Großspielfeld des Postsportvereins Dresden e. V. bis Ende November erneuert. Ein moderner, langlebiger Kunstrasen wird hier installiert, wobei der alte Rasenteppich, der fast 20 Jahre alt ist, durch eine umweltfreundliche Konstruktion ersetzt wird. Die Gesamt­kosten belaufen sich auf rund 420.000 Euro, finanziert durch den Eigenbetrieb Sportstätten Dresden, den Stadtbezirksrat Cotta sowie großzügige Spenden des Vereins. Dresdner Stadtteilzeitungen berichtet, dass Sportbürgermeister Jan Donhauser das Engagement aller Beteiligten ausdrücklich lobte.

Ein Projekt für die Vielfalt

Um die Biodiversität in der Stadt zu fördern, wird auf einer Fläche von 1.700 Quadratmetern ein Biodiversitätsprojekt umgesetzt, das Wildwiesen für Insekten und Kleintiere bereithält. Im Rahmen dieserinitiative werden neben 18 neuen Obstbäumen, wie Apfeldorn und Birne, auch zehn heimische Sträucher, darunter Holunder und Kornelkirsche, gepflanzt. Stein­haufen und Totholz werden Lebensräume für zahlreiche Arten bieten. Krisch betont die Wichtigkeit, beste Trainings- und Wettkampfbedingungen zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zu einem nachhaltigen Stadtklima zu leisten.

Die Pflanz- und Pflegearbeiten werden vom Bauhof des Eigenbetriebs mit eigenem Personal durchgeführt. Auch der Stadtbezirksbeirat Cotta engagiert sich und stellt rund 5.000 Euro für die Bäume zur Verfügung. Ein innovativer 1.000-Liter-Wassertank, der aus dem Projekt „Gießkannehelden“ stammt, sorgt dafür, dass die Bäume nachhaltig bewässert werden können. Dabei steht das gesamte Vorhaben im Einklang mit dem Leitfaden „Sportstätten ökologisch gestalten“, der gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie entwickelt wurde. Diese Initiative kann durchaus als Vorbild für weitere Kommunen und Vereine dienen, die ähnliche Projekte ins Leben rufen möchten.

Ausblick auf die Zukunft

Für das kommende Jahr stehen bereits weitere Schritte auf dem Plan: Für 2026 ist die Umwandlung des Tennen-Kleinspielfelds an der Steinbacher Straße 56 a in einen modernen Kunstrasen mit energiesparender Beleuchtung vorgesehen. So wird der Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Biodiversität weitergeführt, und Dresden bleibt sportlich wie ökologisch auf der Überholspur. Das Engagement der Verantwortlichen zeigt, dass man hier ein gutes Händchen hat, wenn es um die verschmelzen von Sport und Natur geht.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Sportanlage Hebbelstraße entwickeln wird und welche weiteren Projekte in der Stadt angestoßen werden. Die Anwohner können sich auf eine grünere Umgebung freuen, die ein Stück Lebensqualität zurückbringt, während Sportler von erstklassigen Bedingungen profitieren.